FAQ

Hier findet ihr die Antworten zu den wichtigsten Fragen. Und falls ihr noch Fragen habt, dann wendet euch gerne an das Wettbewerbsteam oder abonniert unseren Newsletter zum Wettbewerb.

Konkret suchen wir bei dem Wettbewerb Ideen für neue kommunikative Ansätze oder auch Geschäftsmodelle, um klimafreundliches und energieeffizientes Bauen und Sanieren attraktiver zu machen. Ziel ist es, neue Wege dafür zu finden, dass sich mehr Menschen für das Thema begeistern, bei ihnen gar einen Bewusstseinswandel anzustoßen und dadurch Sanierungsmaßnahmen auszulösen, die einen Beitrag zur Energiewende leisten.
Wichtig ist die Neuartigkeit der Idee. Es geht nicht um bereits umgesetzte Projekte.
Die Idee könnte Antworten auf folgende Fragen geben: Mit welchen Botschaften fühlen sich die Menschen angesprochen? Wie gelingt es, die Lebensqualität und das Lebensgefühl, das energieeffiziente Gebäude mit sich bringen, erlebbar oder sichtbarer zu machen? Wie werden effiziente Gebäude zu einem „Must-have”?

Mit der Teilnahme am Wettbewerb räumst du dem Bund ein einfaches Nutzungsrecht ein. Das bedeutet, dass du deine Ideen, Werke, etc. natürlich auch umsetzen kannst. Entscheidet sich der Bund deine Idee exklusiv umsetzen zu wollen, gibt es nach Abschluss des Wettbewerbs die Möglichkeit, dass du die Einräumung der exklusiven Nutzungsrechte nachträglich vereinbarst.

Frames sind Sprachbilder, die unser Gehirn mit einer Bedeutung verknüpft. Framing beschreibt den Prozess einer Einbettung von (politischen) Ereignissen und Themen in Deutungsraster. Mit dem Wettbewerb RE:frame Energieeffizienz suchen wir neue Ideen, die mit etablierten Vorstellungen vom klimafreundlichen und energieeffizienten Bauen und Sanieren brechen und das Thema in einem anderen Rahmen verorten. Wichtig ist uns, dass deine Idee Gefühle auslöst, die zu einer positiven Dynamik der Beschäftigung mit dem Thema in einer der vier Zielgruppen führt.

Du findest uns auf Facebook und Twitter, kannst uns eine Email schreiben: kontakt@reframe-wettbewerb.de oder auch unseren Newsletter  abonnieren.

Jeder, der eine Idee einreichen möchte, kann beim Wettbewerb mitmachen. Das Mindestalter des Ideengebers zum Zeitpunkt der Einreichung muss 18 Jahre betragen. Teilnehmen können Einzelpersonen genauso wie Gruppen oder Firmen. Sobald mindestens zwei Personen eine Idee gemeinsam einreichen, muss ein Ansprechpartner benannt werden.

Um eine Idee einzureichen, füllst du einfach das Onlineformular aus. Gleichzeitig ist es nötig, die Idee separat zu beschreiben und bei Bedarf zu illustrieren. Diese Beschreibung sollte uns als PDF übermittelt werden und maximal 15 Seiten lang sein. Es ist ebenfalls möglich, in dem PDF ein Video zu verlinken. Das PDF darf bis zu 5 MB groß sein.

Bis 21. September 2018, 23.59 Uhr

Ein Ideengeber kann pro Kategorie eine Idee einreichen.

Du kannst Ideen für folgende Kategorien einreichen: Privateigentümer von Einfamilienhäusern, Bürgermeister von kleinen und mittelgroßen Gemeinden, Vorstände von Wohnungsbaugenossenschaften und Kirchenvorstände. Details zu den vier Kategorien findest du in der Rubrik Preiskategorien.

Die Entscheidung über das Format triffst du selbst: Hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass deutlich wird, mit welchen neuen Wegen und Herangehensweisen, mehr Menschen für das Thema Energieeffizienz begeistert werden. Deine Idee kannst du dann beispielsweise in Form einer Ideenskizze, eines Geschäftsmodells, einer Videobotschaft oder eines Kommunikationskonzeptes einreichen.

Mögliche Fragen, die ihr Euch für die Konzeption eurer Idee stellen könnt, sind: Steht wirklich das Einsparen von Energie bzw. Geld im Vordergrund oder geht es vielmehr um die Lebensqualität, das Lebensgefühl und damit darum, wie es uns gelingt, zukünftig ressourcenschonend und damit klimaneutral in unseren eigenen vier Wänden zu leben? Wie kann Energieeffizienz sichtbarer werden und damit stärker ins Bewusstsein rücken? Welche Motivationshebel braucht es und wie kommen sie am besten zum Einsatz? Wie kann es gelingen, das Thema zu emotionalisieren?

Wir erwarten keine Vorschläge für Veränderungen am Ordnungsrecht und an der Förderung.

Zudem gehen wir davon aus, dass Ideen, die kommunikativ das Thema Energiesparen in den Fokus stellen, bei Menschen zu dem Gefühl des Verzichts führen und daher nicht zu neuen, positiv besetzten Ansätzen führen (oder ihr überzeugt die Jury vom Gegenteil).

Ausgewählte Ideen werden, deine Zustimmung vorausgesetzt, bereits während der Wettbewerbslaufzeit in Kurzform (Showcase) auf der Wettbewerbswebsite präsentiert. Die Details werden vertraulich behandelt und liegen nur der Jury, dem Projektteam und dem Bundesumwelt- sowie dem Bundesbauministerium vor. Es besteht keine Realisierungsverpflichtung. Im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten soll dem Ideengeber die Beteiligung an der Realisierung ermöglicht werden. Alle Details findest du in den Teilnahmebedingungen.

Ausgewählte Ideen werden in Kurzform bereits während der Wettbewerbslaufzeit per Foto und Kurzbeschreibung online präsentiert.

Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenfrei. Insgesamt werden 45.000 Euro Preisgelder in vier verschiedenen Kategorien ausgeschüttet.

Über die Preisträger entscheidet eine interdisziplinär besetzte Jury.

Kategorie „Privateigentümer von Einfamilienhäusern“
1. Preis: 7.000 Euro, 2. Preis: 3.000 Euro, 3. Preis 1.250 Euro.

Kategorie „Bürgermeister in kleinen und mittelgroßen Gemeinden“
1. Preis: 7.000 Euro, 2. Preis: 3.000 Euro, 3. Preis 1.250 Euro.

Kategorie „Vorstände von Wohnungsbaugenossenschaften“
1. Preis: 7.000 Euro, 2. Preis: 3.000 Euro, 3. Preis 1.250 Euro.

Kategorie „Kirchenvorstände“
1. Preis: 7.000 Euro, 2. Preis: 3.000 Euro, 3. Preis 1.250 Euro.

Die Jury bewertet die Gewinnerideen auf Grundlage von drei Bewertungskriterien.

  1. Strahlkraft: Es geht darum, inwiefern die Idee in der jeweiligen Zielgruppe wahrgenommen werden kann und mit welcher Intensität der Ausstrahlung der Idee in die Zielgruppe hinein zu rechnen ist. Strahlkraft kann folglich nach außen wirken und stellt die Sichtbarkeit zu anderen Mitgliedern der Zielgruppe und darüber hinaus dar. Sie kann aber auch nach innen wirken, zum Hauseigentümer, der den Fortschritt an Energieeffizienz tagtäglich bemerkt und verfolgen kann.
  2. Umsetzbarkeit: Im Mittelpunkt steht dabei, ob die vorherrschenden Marktbedingungen vom Ideengeber ausreichend beachtet wurden, damit die Idee zeitnah umgesetzt werden kann. Auch findet in diesem Kriterium Berücksichtigung, ob die Idee noch weiterentwickelt werden muss oder diese Konzeption bereits mit wenig zusätzlichem Aufwand durchgeführt werden kann. Ein weiterer Bonus-Aspekt des Kriteriums Umsetzbarkeit ist, ob die Idee auf andere Zielgruppen übertragbar ist. Somit wird auch das Transferpotenzial der Idee berücksichtigt.
  3. Zielgruppenerreichbarkeit: Hierbei geht es um den Motivationsfaktor im Zusammenhang mit dem Kampagnenziel. Ein wichtiges Element ist dabei der Touchpoint der Zielgruppe. Das heißt, der Hebel der Idee, mit dem die Zielgruppe auf ihrer jeweiligen Motivationsebene berührt wird: Bei den privaten Einfamilienhausbesitzern ist das das Lifestyle-Objekt sowie der Aspekt der Wirtschaftlichkeit; Wohnungsbaugenossenschaften werden über die soziale Komponente angesprochen, aber auch der Aspekt der Wirtschaftlichkeit ist wichtig; für Bürgermeister zählt das Prestigeobjekt und die Vorreiterrolle, weshalb der politische Aspekt im Vordergrund steht; Kirchenvorständen ist insbesondere die ethische und die soziale Komponente wichtig. Wesentliches Element dieses Kriteriums ist damit nicht die Wahrnehmung der Idee innerhalb der Zielgruppe, sondern das Tangieren ihrer Motive und die Wahrscheinlichkeit einer Auslösung von damit verbundenen Sanierungshandlungen. 

Selbstverständlich können nur Einreichungen berücksichtigt werden, die alle formalen Kriterien des Onlineformulars erfüllen.

Die Preisträger der vier Kategorien werden voraussichtlich im Januar 2019 auf der Messe BAU in München bekannt gegeben.

Nach der Jurysitzung im Herbst 2018 informieren wir alle Preisträger und laden sie zur Preisverleihung ein.

Der Ideenwettbewerb wird im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) realisiert und vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) durchgeführt. Umsetzungspartner ist die Deutsche Energie-Agentur (dena) unterstützt von der Agentur mc-quadrat und der Energie- und Umweltmanagementberatung Pöschk.

Es soll Schwung in den Markt für energieeffiziente Gebäude kommen. Daher kommen die besten Wettbewerbsideen in die Auswahl, um zukünftig umgesetzt zu werden. Im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten soll dem Ideengeber die Beteiligung an der Realisierung ermöglicht werden. Eine Realisierungsverpflichtung besteht nicht. Alle Details findest du in den Teilnahmebedingungen.

Ihr habt technische Probleme?
Entweder ruft ihr uns direkt an oder schickt eure Idee per Email an kontakt@reframe-wettbewerb.de.
Wichtig ist, dass ihr alle vorgegebenen Inhalte des Online-Formulars auch per Email an uns schickt:
Titel der Idee (max. 200 Zeichen)
Kurzzusammenfassung der Idee (max. 280 Zeichen)
Kurzbeschreibung der Idee (max. 1500 Zeichen)
Wie motiviert deine Idee die Zielgruppe Energieeffizienz in Angriff zu nehmen? (max. 1500 Zeichen)
Welche Maßnahmen/Effekte/Mittel resultieren aus deiner Idee und führen dazu dass das Thema in der Zielgruppe an Bedeutung gewinnt? (max. 1500 Zeichen)
Wie gelingt es deiner Idee innerhalb der Zielgruppe eine Breitenwirkung zu erzeugen? (max. 1500 Zeichen)
Plus dein Ideenkonzept als pdf (max. 5 MB)